Linsen-Dal mit Gurkenrajta und Pfannen-Naanbrot

So, Ihr Lieben, da sind wir, im Jahr 2019! Sicher habt Ihr auch alle gute Vorsätze gefasst, die irgendwas mit „mehr Sport“ und „weniger essen“ zu tun haben, oder? Dabei wissen wir ja eigentlich alle, dass es gar nicht so sehr darum geht, weniger zu essen, sondern das Richtige zu essen! Fangen wir doch gleich mal damit an: Hülsenfrüchte sind der Hit. Sie schmecken nicht nur gut und sättigen optimal, sondern sind kleine Ballaststoffpakete und im Falle unserer roten Linsen hier auch noch wahre Proteinbomben! Außerdem enthalten Sie wichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium. Uuuund das Gute ist, rote Linsen braucht man vor dem Kochen nicht mal einzuweichen! Einfach ab damit in den Pott!

Dieser Rote Linsen Dal (also Eintopf auf indisch) ist fettarm, extrem lecker und einfach zuzubereiten. Ursprünglich stammt das Rezept von einem großen amerikanischen Abnehmunternehmen mit 2 Buchstaben, aber ich habe es etwas abgewandelt und wage es deshalb, hier zu posten. Die ganze Menge hat nach den neuen Richtlinien 14 ** und sollte 2 Portionen ergeben. Bei mir waren es drei gute Portionen (und ich bin kein schlechter Esser!), also knapp 5 ** pro Portion. Kann man machen!

Für die Zubereitung müsst Ihr ein knappes Stündchen einkalkulieren, weil es mit dem Brot eben 3 Komponenten sind. Theoretisch könnte man statt des Naanbrotes auch etwas Reis dazu essen, aber das wäre ziemlich schade, weil das Naan wirklich sehr sehr lecker ist!

Zutaten:

100 g (Dinkel)Mehl

1 guter TL Backpulver

1/2 TL Salz

1 TL Olivenöl

150 g Joghurt 0,3 %

1 kleine Zwiebel, gehackt

3 Möhren (oder 2 große), in Scheiben

1 rote Paprikaschote, in kleinen Stückchen

1 Tl Kokosöl zum Anbraten

150 g rote Linsen

2 TL Garam Masala (wenn Ihr das nicht habt, könnt Ihr auch etwas normales Curry, Kreuzkümmel, Koriander und eine Idee Zimt mischen)

1 Dose gehackte Tomaten (425 g)

Salz, Pfeffer, Chiliflocken

1 kräftiger Schuss (Mager-)Milch

1 kleines Stück Salatgurke (ca. 10 cm)

nochmal 100 g von dem Magerjoghurt

etwas frische Minze, wenn Ihr habt und mögt

  1. In einer großen Schüssel das Mehl mit Backpulver, 150 g Joghurt, 1 TL Olivenöl, 3 TL Wasser und 1/2 TL Salz mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem elastischen Teig verkneten (sollte der Teig zu trocken sein, noch ein wenig Joghurt zugeben), anschließend mit einem Küchentuch bedeckt beiseite stellen.
  2. In einem mittelgroßen Topf 1 TL Kokosöl auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen und gehackte Zwiebeln und Karotten darin ca. 2 Minuten anbraten. Linsen und Garam Masala zugeben und weitere ca. 3 Minuten anbraten.
  3. Paprikawürfel. gehackte Tomaten und ca. 150 ml Wasser dazugeben und alles auf mittlerer Stufe 15–18 Minuten zugedeckt köcheln. Wenn dabei zuviel Flüssigkeit verkocht, etwas Wasser nachgießen. Zu Schluss gebe ich immer noch einen Schuss Milch dazu, weil ich finde, dadurch wird der Geschmack noch etwas „sanfter“. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Chili nach Geschmack abschmecken, ggf. auch noch mal mit Garam Masala nachwürzen.
  4. Gurke waschen und grob in eine kleine Schüssel raspeln. 100 g Joghurt zur Gurke geben, alles verrühren und mit 1 Prise Zucker, etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. gehackte Minze unterrühren (finde ich persönlich sehr lecker!)
  5. Naanteig vierteln und mithilfe von etwas Mehl zwischen den Händen zu jeweils ca. 0,5 cm dünnen Fladen ausrollen. Eine große beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Naanbrote fettfrei (es sei denn, Ihr müsst keine Kalorien sparen, dann gebt ruhig ein wenig Öl in die Pfanne) von jeder Seite ca. 2 Minuten ausbacken.  Dal auf Tellern verteilen und mit Naanbrot und Raita servieren.

 

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