Brasilianischer Fischtopf

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(Werbung wegen Verlinkung) – So, Ihr Lieben, der Countdown bis zu den Feiertagen ist fast heruntergezählt! Morgen ist Heiligabend, und vielleicht weiß ja die Eine oder Andere von Euch noch nicht, was sie über die Feiertage kochen soll, weil sie keine Lust auf Kartoffelsalat mit Würstchen oder Gänsekeule mit Klößen hat? Ich hätte da mal einen Vorschlag für Euch, der sowohl gästetauglich als auch einfach und schnell und vor allem sehr, sehr köstlich ist. Und falls ihr das Weihnachtsmenü schon verplant habt, merkt Euch diesen leckeren Fischtopf einfach für die nächste Gelegenheit vor, wenn Besuch ins Haus steht!

Wenn ich Gäste habe, die länger vorher angekündigt sind, koche ich immer gern Gerichte, die ich größtenteils vorbereiten kann, damit ich an dem Abend nur noch wenig am Herd stehen muss. Da bietet sich jede Art von Curry an, oder sonstige Geschichten mit Soße, weil diese vorher gekocht und dann nur noch mit den „Protagonisten“, in diesem Fall Fischfilet und Garnelen, in einen Topf geworfen werden muss. Dieses Rezept ist meine Abwandlung des „Brasilianischen Fischeintopfs„, den ich mal auf Chefkoch gefunden habe. Die Soße hatte ich tatsächlich am Vortag gekocht und am Abend nur noch schnell den Fisch und die Garnelen in einer hohen Pfanne angebraten, dann die Soße dazu gegeben und heiß werden lassen. Kurz abschmecken, fertig. Währenddessen kochte der Reis im Mikrowellenreiskocher – einfacher geht es kaum. Ich kann in aller Bescheidenheit sagen, dass es den Gästen außerordentlich gut geschmeckt hat – und mir auch! Das Schwierigste an diesem leckeren Rezept ist die Beschaffung von frischem Koriander. Mir ist unbegreiflich, warum es überall alle möglichen Kräuter gibt, aber nur höchst selten Koriander! Ich bin dann todesmutig zur „gefährlichsten Straße Deutschlands“ gefahren, der Eisenbahnstraße in Leipzig, wo es jede Menge gut sortierte türkische Supermärkte gibt und dort sofort fündig geworden. Es lebe die gefährlichste Straße Deutschlands!

Ich musste die Fotos mit einem winzigen Rest machen, der übrig geblieben ist, daher verzeiht bitte, dass sie nicht besser geworden sind!

Für 6 Portionen braucht Ihr:

3 Lachsfilets (ich hatte die langen schmalen tiefgekühlten von L**l)

3 Kabeljaufilets (TK)

2 gute Handvoll Garnelen (TK)

(Den Fisch müsst Ihr natürlich vorher auftauen!)

Für die Soße:

2 Dosen Tomaten

1/2 Tube Tomatenmark

je 1 rote und eine gelbe Paprikaschote

1 Dose Kokosmilch

1 Handvoll Lauchzwiebeln (in Ringe geschnitten)

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

etwas Kokosöl zum Anbraten

Salz, ggf. etwas Soja- oder Fischsoße zum Würzen

Pfeffer

Zucker

scharfes Paprikapulver

Limettensaft

ganz viel frischen Koriander (wenn Ihr den partout nicht mögt, was natürlich eine Schande ist, könnt Ihr auch glatte Petersilie nehmen, aber der gleiche Geschmack ist es nicht…)

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch hacken und im Kokosöl anschwitzen. Dann die Tomaten aus der Dose samt Flüssigkeit, die Kokosmilch und das Tomatenmark dazugeben. Mit Salz,  ggf. Soja- oder Fischsoße, Zucker und scharfem Paprikapulver würzen und kurz köcheln lassen. Dann mit dem Pürierstab durchpürieren. Paprikaschoten putzen und in Stückchen schneiden und mit den Lauchzwiebelringen in die Soße geben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, dann nochmal abschmecken. Wer die Soße erst später braucht, nimmt sie jetzt vom Herd, lässt sie abkühlen und packt sie bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank.

Die aufgetauten Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden, dann mit den aufgetauten Garnelen in heißem Kokosöl in einer hohen Pfanne kurz anbraten. Die vorher gekochte Soße dazugeben, ggf. heiß werden lassen und alles nochmal abschmecken (Zucker ist bei Tomatensoße wichtiger, als die Meisten denken!). Mit Reis und jeder Menge frisch gehacktem Koriander servieren.

 

 

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