Winter-Fitmacher: Kürbis-Spinatsalat mit Quinoa und Granatapfel

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So, Freunde, genug auf der Couch gelümmelt, packt die Reste von den Schoko-Weihnachtsmännern weg und schenkt die letzten Dominosteine den Nachbarn! Es wird Zeit, dem blöden grauen Wetter da draussen ins Gesicht zu lachen und was gegen die nahende Winterdepression (und den Weihnachtsspeck, aber den hat ja keiner von uns) zu tun! Ab jetzt wird gesund gegessen, und bunt muss es auf dem Teller sein! Dass diese beiden Kriterien keinesfalls einem überragenden Geschmackserlebnis im Weg stehen, ist ja wohl mal klar!

Ich weiß, bei dem Wort „Salat“ haben viele Menschen Assoziationen von Grünzeug mit Essig und Öl. Und wenn man weiß, dass so ein Eisbergsalat ähnliche Nährwerte hat, wie ein paar Blatt Löschpapier, ist das nicht unbedingt sexy. Aber: Es geht auch anders! Man kann aus fast allem tolle Salate zaubern, und es ist immer wieder überraschend und spannend, was dabei heraus kommt. Ich persönlich finde es ganz wichtig, dass ein Salat gut sättigt, denn wenn ich eine Stunde nach dem Essen wieder Hunger habe, bringt das gar nichts. Also muss neben dem Grünzeug immer noch was Nahrhaftes in den Salat, wie in diesem Fall Quinoa, Kürbis und Sonnenblumenkerne. Farblich ist er ein Knaller, und geschmacklich sowieso. Und er ist unfassbar gesund und macht richtig satt – also der perfekte Salat, um uns nach den Feiertagen wieder in die richtige Spur zu bringen.

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Großartige Zutaten für einen fantastischen Salat!

Die Grundidee habe ich übrigens bei den wunderbaren Mädels von Springlane geklaut, allerdings haben die den Salat mit Süßkartoffeln und Walnüssen gemacht. Bestimmt auch sehr lecker, aber mir war mehr nach Kürbis. Ihr könnt aber variieren – seid einfach mutig!

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Für 4 Portionen braucht Ihr
Für den Salat
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 150 g Quinoa
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Apfel
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne (oder Nüsse nach Wunsch)
  • 1/2 Granatapfel (Kerne)
  • 100 g frischer Babyspinat (oder gemischt mit Salat)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß (oder eine arabische Gewürzmischung, wenn Ihr habt)
  • 1 Prise Zimt
  • 50 ml Wasser
Für das Dressing
  • Saft eines halben Granatapfels
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Honig (ich habe Reissirup genommen)
  • 2 Esslöffel Senf
  • 1 Esslöffel Balsamico
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Backofen auf 220 °C Heißluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Kürbis waschen, vierteln und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Dann in mundgerechte Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit 2 EL Olivenöl und Paprikapulver (ich habe einen arabischen Masala-Mix genommen, in dem u.a. Chili, Koriander, Cumin, Zimt, Fenchel, Sternanis, Bockshornklee und Kurkuma drin sind, sehr pikant!) vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Würfel auf das Backblech geben und im heißen Ofen ca. 15-20 Minuten backen.
Quinoa in einem Sieb gut waschen und gut mit Wasser bedeckt in einer Pfanne aufkochen. Ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und bissfest garen, bis das Wasser ganz verkocht ist. Olivenöl zugeben und 5 Minuten braten. Mit Salz und Zimt würzen und auf Küchenpapier auskühlen lassen.
Apfel waschen und in feine Spalten schneiden. Granatapfel halbieren, eine Hälfte vorsichtig mithilfe einer Zitruspresse entsaften und die andere Hälfte entkernen (das geht am besten, wenn ihr den halben Granatapfel noch mal auseinander brecht und die Kerne in einer Schüssel mit Wasser – UNTER Wasser! – vorsichtig herausdrückt, dann spritzt es nicht).
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Auf dem Wasser schwimmen die weißen Häutchen 

 

Sonnenblumenkerne (oder Nüsse) in einer Pfanne ohne Fett anrösten (Nüsse vorher grob zerkleinern). Spinat/Salat waschen und gut trocken schleudern. Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben.
Für das Dressing den Granatapfelsaft mit den anderen Dressingzutaten mit einem Schneebesen verquirlen (oder in einem kleinen verschließbaren Marmeladenglas gut schütteln). Über den Salat geben und vermengen.
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