Torrone-Parfait

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Erwähnte ich schon, dass ich Desserts liebe? Auch wenn man nach den ersten zwei Gängen bei einem netten Essen eigentlich total satt ist: Nachtisch geht immer noch! Meine absolute Dessert-Geheimwaffe ist Parfait. Das lässt sich locker einen Tag vorher zubereiten, ist super einfach zu machen, schmeckt genial und beeindruckt die Gäste in der Regel zutiefst 😜

Nach meinem All-time-favourite, dem göttlichen Kürbiskernparfait, dem großartigen Nougat-Honig-Parfait und dem ebenfalls unwiderstehlichen Tiramisu-Parfait mit Pflaumensoße habe ich vor kurzem mal eine Variante mit Torrone ausprobiert. Torrone ist dieser weiche weiße „Nougat“ (keinen Plan warum der so heißt, ich finde mit Nougat hat das nix zu tun!) aus Italien mit Mandeln und Pistazien. Man muss nur den Zucker ein wenig reduzieren, ansonsten funktioniert alles nach dem bewährten Rezept. Das Ergebnis war im wahrsten Sinn des Wortes zum Dahinschmelzen!

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Für 8 Portionen braucht Ihr:

4 Eigelb (aus dem Eiweiß könnt Ihr schnell noch diesen einfachen, leckeren Kuchen backen, wenn Ihr wollt)

80 g Zucker

150 g Torrone

250 ml Sahne (ich hatte Rama Cremefine, das geht genauso gut)

evtl. Kuvertüre für die Deko

Früchte und Puderzucker zum Pürieren für die Soße

Vorab die Torrone-Riegel für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank packen, danach im Blender (Blitzhacker) zerkleinern (geht nur im gefrorenen Zustand). (Wenn Ihr keinen Blitzhacker habt, müsst Ihr die Torrone mit dem Messer möglichst fein hacken.) Die Sahne steif schlagen und im Kühlschrank parken. Die Eigelbe und den Zucker in eine Metallschüssel geben und im Wasserbad (also über einem Topf mit sehr heißem Wasser) schaumig aufschlagen, bis sich eine dickliche Creme gebildet hat. Achtung, das Wasser sollte nicht kochen, und Ihr müsst die Creme immer schön schlagen, damit nichts stockt, sonst habt Ihr am Ende Rührei!). Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und die Creme noch ein bisschen weiter rühren, bis sie etwas abgekühlt ist. Dann die geschlagene Sahne und danach die gehackte Torrone vorsichtig unterheben und diese Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform füllen. Über Nacht im Gefrierschrank fest werden lassen. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr dann noch mit etwas flüssiger Schokolade oder Kuvertüre eine Art Gittermuster auf die Oberfläche des Parfaits machen (ich schmelze die Kuvertüre direkt in einem verschlossenen Gefrierbeutel, den ich direkt in den Wasserkocher hänge, und schneide dann einfach eine kleine Ecke ab, so entsteht eine Art Spritzbeutel!) Zum Servieren das Parfait aus der Form nehmen und in Scheiben schneiden. Mit einer Soße aus mit etwas Puderzucker pürierten Erdbeeren (Himbeere schmeckt auch sehr lecker) servieren.

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