Asiatisches Rindfleisch mit Zwiebeln

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Nein, nicht für mich. Ich esse keine toten Kühe, wenn es sich vermeiden lässt – und das lässt es sich fast immer. Mein Göttergatte wünscht sich aber hin und wieder was anderes als Tofuburger oder Gemüselasagne… Jeder, wie er mag! Um nicht als dogmatische Körnerfresserin dazustehen, tue ich ihm ab und zu den Gefallen und haue irgendwas Fleischiges in die Pfanne. Natürlich sollte es dann auch  schmecken, damit das Tier nicht umsonst gestorben ist.
In diesem Fall habe ich nur die Soße probiert, und die war echt lecker. Das Fleisch laut Mann ebenfalls, und der schwierige Sohn hat es auch weggespachtelt – also ein Sieg der fleischzubereitenden Nichtfleischesserin auf der ganzen Linie!

Asiatisches Rindfleisch mit Zwiebeln (2 gute Portionen)
5 Minutensteaks vom Rind (das sind die ganz dünnen)
5 große Zwiebeln
5 EL Sojasoße
2 EL Sesamöl (oder anderes)
1 L Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Knoblauchpulver
etwas Chilipulver
1 TL Ingwerpulver
Öl zum Anbraten
evtl. eine Handvoll Frühlingszwiebeln in Ringen
ca. 200 ml Wasser
Das Fleisch in ganz schmale Streifen schneiden. In einer Schüssel oder einem Gefrierbeutel die Sojasoße mit Öl, Zucker, Stärke, Knoblauch, Chili und Ingwer verrühren, dann die Fleischstreifen hineingeben. Mind. 30 Minuten marinieren, gerne auch länger.
Die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und in etwas heißem Öl anbraten. Wenn Sie leicht gebräunt sind, herausnehmen und das Fleisch mit der Marinade in die Pfanne geben. Scharf anbraten, dann die Zwiebeln und ggf. die Frühlingszwiebeln wieder dazu geben. Wasser dazu geben und 5-10 Min. köcheln lassen. Durch die Stärke in der Marinade dickt die Soße ein – falls sie zu dick wird, mehr Wasser dazu geben. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und ggf. noch etwas Zucker abschmecken. Dazu schmeckt Basmatireis.

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