Hähnchen-Vanille-Curry mit Zuckerschoten und Kirschtomaten

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Weihnachten ist sowas von rum, die Vanillekipferl sind längst verspeist – doch in gutsortierten Küchen (zu denen ich meine jetzt mal ganz unbescheiden zähle) finden sich ganzjährig diese braunen, etwas schrumpelig aussehenden Vanillestangen. Auch wenn Vanille ein Aroma ist, das gelegentlich etwas inflationär daherkommt (sämtliche Duftkerzen, Raumduftspender, Tees und Weichspüler scheinen danach zu riechen), ist es doch eine – wie ich finde – ziemlich unverzichtbare Zutat. Beim Backen sowieso, und auch in der herzhaften Küche kommt die Vanille an der richtigen Stelle ganz groß raus. Probiert es mal aus, auch wenn es sich gewöhnungsbedürftig anhört. Wenn Ihr das hier probiert habt, seid Ihr bestimmt überzeugt:

Hähnchen in Vanille-Curry-Soße
500-600 g Hähnchenbrustfilet
1 Pkch. Zuckerschoten (auch Kaiserschoten genannt)
250 g Kirschtomaten
4 Frühlingszwiebeln
1 Vanilleschote
2 EL Öl
1 gehäufter TL Currypulver
200 ml Cidre oder Apfelsaft
250 g Sahne (oder Rama Cremefine zum Kochen)
Salz, Pfeffer, evtl. 1 TL Zucker
Das Fleisch in schmale Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Zuckerschoten waschen und halbieren. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Scheibchen schneiden. Die Vanilleschote längs aufschneiden, aufklappen und das Mark mit dem Messerrücken herausschaben. Schote in 4 Stücke schneiden.
Öl in einer große Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen. Die Hälfte der Fleischstreifen einrühren und kurz anbraten, dabei ab und zu umrühren. Aus der Pfanne nehmen und das übrige Fleisch genauso anbraten. Ebenfalls herausnehmen.
Jetzt kommen die Zwiebeln mit denZuckerschoten in die Pfanne, 1 Minute braten. Evtl. etwas Wasser dazu, damit nichts anbrennt. Curry und Vanillemark dazugeben, gut unterrühren und kurz mitbraten. Mit Cidre oder Apfelsaft und der Sahne aufgießen, das Fleisch untermischen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Zuckerschoten gar sind, aber noch Biss haben. Ganz zum Schluss die Tomaten dazurühren, die Vanilleschotenstücke herausnehmen und mit Salz und Pfeffer und ggf. 1 TL Zucker abschmecken. Wir haben dazu Basmati-Reis gegessen, mit Nudeln oder Baguette schmeckt es aber auch sehr gut.
Hinweis: Ich habe das Curry noch mit einem TL Speisestärke, in etwas Wasser angerührt, angedickt, weil ich die Soße nicht so dünnflüssig mag.
Den restlichen Cidre haben wir dann dazu getrunken, passte hervorragend.

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